













Lernen wir das Dänische Gambit! Du opferst einen Bauern, dann noch einen, und dann NOCH einen. Ja, ein Dreibauernopfer in den ersten 4 Zügen. Im Gegenzug bekommst du einen gewaltigen Angriff auf deinen Gegner. Beginnen wir, indem wir den Königsbauern nach e4 ziehen.
Jetzt zu Bauernopfer Nummer 1. Bauer nach d4.
Denk dran, das sind Opfer! Wir schlagen also nicht zurück. Jetzt zu Bauernopfer Nummer 2, Bauer nach c3.
Jetzt zu Bauernopfer Nummer 3: Läufer nach c4.
OK, wir haben in 4 Zügen 3 Bauern verloren. Das ist, als würde man sich am Start eines Marathons dreimal in den Fuß schießen. Aber es stellt sich heraus, dass unser durchlöcherter Fuß, richtig gespielt, schneller ist als der unseres Gegners. Läufer schlägt b2, das richtet 2 extrem starke Läufer auf den Diagonalen aus, die die Stellung des Gegners durchbohren.
Schwarz gibt uns sofort Schach. Nutzen wir das als Vorwand, um mit Springer nach c3 eine weitere Figur zu entwickeln.
Jetzt können wir einen starken Angriff aufbauen. Dame nach b3 greift gleichzeitig den Läufer von Schwarz an und baut eine Batterie auf den f7-Bauern auf.
Äh, hallo? Schwarz hat gerade seinen Läufer hängen lassen. Dame schlägt auf b4.
Nun, das war einfach.
Schwarz hat unseren Springer geschlagen, also ist es am besten, hier mit unserer Dame zurückzuschlagen und einen starken Angriff auf die dunklen Felder aufzubauen. Dame schlägt c3.
Setzen wir die Entwicklung mit Springer nach f3 fort.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, selbst kurz zu rochieren.
Matt in 1: Findest du es? Genau, es ist Dame nach g7.
Oh, hallo, Herr König.
OK, das klingt jetzt verrückt, aber spielen wir noch ein weiteres Gambit. Entwickeln wir unseren Springer von g1 nach e2 und geben dabei unseren e4-Bauern auf.
Jetzt können wir Dame b3 spielen, greifen den Läufer von Schwarz an und bauen unsere starke Batterie auf.
In diesem Fall schlagen wir lieber mit unserem Läufer, um die Drohung sowohl auf f7 als auch auf g7 aufrechtzuerhalten.
Das ist einfach eine brutale Stellung für Schwarz. Nimm dir einen Moment und schau dir das Brett an. All unsere Figuren sind im Spiel und zielen direkt auf die schwächsten Bauern von Schwarz. Von hier aus können wir einfach kurz rochieren.
Wie soll Schwarz diese Stellung überhaupt spielen? Es ist unmöglich. Der Computer ist der Meinung, dass unsere Stellung trotz einiger Bauern Rückstand so gut ist, dass wir tatsächlich einen Vorteil von +3 Punkten haben. Weiß gewinnt von hier aus über 80 % der Partien.
Schwarz versucht, in der Entwicklung aufzuholen. Lassen wir das nicht zu. Bauer nach e5, verjagt den Springer.
Das war der einzige Zug für Schwarz. Schlagen wir ihren Springer mit Bauer nach f6.
OK, jetzt tauschen wir die Damen! Dame schlägt d8. Damit verliert Schwarz das Rochaderecht.
Setzen wir unseren Bauernangriff fort. Bauer schlägt g7.
Schwarz hat unseren Läufer auf b2 total vergessen! Läufer schlägt g7, und die Partie ist damit im Grunde entschieden.
Werfen wir noch ein Schach ein, warum auch nicht. Läufer nach f6 mit Schach.
Die Stellung von Schwarz ist einfach zerstört. Daran gibt es nichts zu deuteln. Gut gemacht.
Ein Patzer von Schwarz! Findest du den besten Zug? Tipp: Dame schlägt h5.
Gut gemacht! Schwarz wollte den Springer wirklich nicht zurückziehen, und dafür hat er die Figur gleich ganz verloren.